1. 2. Schaumregulatoren
Zuviel Schaum hemmt die
Waschleistung, zu wenig Schaum
führt zur Schädigung an Textilien (infolge zu starker
Reibungskräfte
beim Waschen).
Silikonöl ist ein
Vertreter der Schauminhibitoren.
Es hat unpolare und damit hydrophobe Eigenschaften. Es lagert sich bei
der Schaumbildung mit in die Phasengrenzfläche des Schaumes
ein. Die
Entstehung einer regelmäßigen Lamellenstruktur ist
durch die
Einlagerung von Inhibitormolekülen nicht möglich. Die
Stabilität
und damit die Haltbarkeit der Seifenblasen ist stark reduziert.
Schaumbooster
( =
Schaumverstärker ) fördern die
Stabilität und
damit Haltbarkeit des Schaumes. Der Trick dabei ist - die
Verwendung
polarer Stoffe, z.B. Glycerin und Glucose. Sie wirken aufgrund ihrer
hydrophilen
Eigenschaften wasseranziehend bzw. festhaltend. Der Wasserfilm in der
Tensidlamelle
wird mächtiger, ein Wegfließen des Wassers infolge
der Schwerekraft
wird deutlich behindert.
Rezept
für Seifenblasen (mit Schaumbooster) :
1 Liter Wasser, 7O ml JOY (amerikanisches Spülimittel),8
ml Glycerin, 4O g Puderzucker