Einleitung

1.) Was ist ein See ?

Definition:
Seen sind ständig mit Wasser gefüllte Vertiefungen in der Erdoberfläche.
Sie werden durch Quellen, Fließgewässer und Niederschläge gespeist.
Die meisten Seen haben einen Zu- und Abfluß.
Oft fehlrt in Trockengebieten der Abfluß und so konzentrieren sich die im
Wasser gelösten anorganischen Stoffe durch Verdunstung und es entstehen Salzseen.
 

Anhand ihrer Enstehungsweise unterscheidet man folgende Seentypen:

- Tektonische Seen: durch Einbrüche der Erdkruste enstanden,
zeichnen sich durch große Tiefe und hohes Alter aus,
z.B. der Baikalsee.

- Seen vulkanischen Ursprungs: entweder Kraterssen, d.h. der Krater
eines erloschenen Vulkans hat sich mit Wasser gefüllt, z.B. Foto 2,
oder Maare, d.h. fast kreisrunde wassergefüllte Explosionstrichter,
z.B. Foto 1

- Seen glazialen Ursprunges: Vertiefungen wurden durch Gletscher
in der Eiszeit ausgehobelt und füllten sich mit Wasser.
 

Seen machen nur einen Anteil von 0,02% der gesamten Wassermenge der Erde aus,
davon sind etwa die Hälfte Salzseen.


Foto 1: Dauner Maare

Foto 2: Windsborn:Mosenberg-Kratersee
aus: Beckel L., Bodechtel,                                                                                                                                                                                                                           aus: Bick 1993
E.Strunk: 1978
 

             [ zurück zum Inhaltsverzeichnis ]     [ nächstes Kapitel: Die Gliederung des Sees ]