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Der sommergrüne Laubwald im Jahresverlauf








Der Wechsel der Jahreszeiten prägt wesentlich das Leben in unseren Breiten, deshalb sollen in den nächsten Abschnitten die wesentlichen Vorgänge der verschiedenen Entwicklungen verdeutlicht werden.
 
 

  1. FRÜHLING
  2. SOMMER
  3. HERBST
  4. WINTER
  5. BEGRIFFE & DEFINITIONEN
 
Der Frühling, auch Frühjahr oder Lenz genannt, ist im allgemeinen, diejenige der vier Jahreszeiten, in der die Tageslänge gegenüber den Nachtlängen zunehmen. Dadurch erhalten Pflanzen und Tiere des Waldes zunehmend mehr Licht und Wärme. Das Leben kehrt zurück, doch braucht jede Art ihre spezifische Zeit, um wieder aktiv zu werden.
Frühblüher Bäume Tiere
  • Licht gelangt in voller stärke zum Boden 
  • viel Licht 
  • viel Photosynthese 
  • viel Wachstum 
  • Frühblüher wie z.B.Schneeglöckchen, Buschwindröschen, können sich entwickeln
  • entwickeln in den späteren Lenzmonaten ihr Laub 
  • Frühlingssonne regt den Stoffwechsel an 
  • gespeicherte Stoffe werden verbraucht 
  • Bildung von Stoffwechselwasser; belebt die Zellen der Bäume 
  • weitere Veratmung & Verstärkung des Aktivierungsablauf 
  • abhängig ist die Blattentwicklung von der Tageslänge
    • werden auch durch die Wärme aktiv 
    • wechselwarme (poikilo- 
    • therme) Tiere, bes. Insekten, erwachen aus der Kältestarre 
    • gleichwarme (homoiotherme) erwachen aus der Winterruheoder dem Winterschlaf 
    • mit der Aktivität steigt der Nahrungsbedarf 
    • Nahrungsangebot wird im Lauf des Jahres immer besser, durch die Entwicklung der Pflanzen
     
    Der Sommerist die wärmste der vier Jahreszeiten. Da der Höhepunkt der Licht- und Wärmeintensität erreicht ist, produzieren Pflanzen und Tiere das Maximum an Stoffen.
    Frühblüher Bäume Tiere
    • Bilden unterirdische Organe aus
  • starke Sonneneinstrahlung kann die Blätter schädigen 
  • Entwicklung einer Schutzeinrichtung: sie schwitzen Feuchtigkeit über 
  • Spaltöffnungen hinaus (Transpiration
  • Verdunstung 
  • Saugkraft 
  • Wurzeln entziehen dem Boden erneut Wasser & Nährstoffe
    • Sorgen sich um Nachwuchs und verteidigen Reviere
     
    Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Tageslänge gegenüber den Nachtlängen abnehmen. Die Lebewesen bereiten sich auf die Kälte und den Nahrungsmangel der kommenden Monate vor.
    Pflanzen & Bäume  Tiere
    • bilden Samen & Früchte aus 
    • nutzen dafür die angesammelten Nährstoffe der Sonnenmonate 
    • Blätter verfärben sich, da ihnen das Chlorophyllentzogen wird
    • sammeln Nüsse und Samen für den Winter 
    • anfressen eines Fettdepots

     
    Der Winterist die kälteste Jahreszeit. Doch jede Art hat ihre Methode entwickelt diese heil zu überstehen.
    Pflanzen & Bäume Tiere
    • reduzieren ihre Aktivität auf ein Minimum
    • aktive Tiere vermeiden überflüssige Anstrengungen 
    • andere ernähren sich von ihren Vorräten 
    • fallen in Winterruhe oder Winterschlaf, das Fett dient ihnen als Isolierung und Nahrungsspeicher 
    • fallen in Winterstarre
     
    Begriffe und Definitionen
     
     

    Photosynthese:

    Stoffwechselreaktion chlorophyllhaltiger Organismen (grüne Pflanzen und einiger Bakterien), beider organische Verbindungen aus organischen Molekülen durch Umwandlung von Lichtenergie in chemische Energie synthetisiert werden. Die Photosynthese ist einer der wichtigsten physiologischen Prozesse überhaupt, da durch sie organische, energiereiche Verbindungen und Sauerstoff erzeugt werden und damit die Existenz von Lebewesen in unserer Biosphäre überhaupt erst möglich wird.
     
     

    Winterstarre (Kältestarre):

    Stoffwechselzustand von wechselwarmen Tieren, die ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur anpassen müssen. Um im Winter nicht zu erfrieren suchen wechselwarme Tiere frostfreie Verstecke auf, in denen sie ihre Körperfunktion auf ein Minimum beschränken, um so in einem Starrezustand den Winter zu überleben.
     
     

    Winterruhe:

    Manche Säugetiere fallen im Winter in tiefen Schlaf mit einer geringfügig niedrigen Stoffwechselaktivität, können aber an wärmeren Tagen aufwachen und Nahrung zu sich nehmen, dabei sinkt die Körpertemperatur nicht ab.
     
     

    Winterschlaf:

    Die Lebensfunktion eines Säugers wird für mehrere Wochen oder Monate stark herabgesetzt. Um diese Zeit zu überstehen fressen sich die Tiere Fettvorräte an oder sie sammeln Nahrungsvorräte.
     
     

    Spaltöffnungen (Stomata):

    Eine Epidermis enthält Spaltöffnungen (Stomata), durch die ein Gasaustausch mit der Atmosphäre stattfindet. Sie sind von Schließzellen umgeben, die durch Veränderungen ihrer Form und Größe die Spaltöffnungen vergrößern oder verkleinern und so den Gasaustausch regulieren können. Bei starker Hitze wird durch die Stomata Wasser abgegeben, um die Pflanze zu kühlen (siehe Transpiration).
     
     

    Transpiration: 

    Wasserverdunstung von der Oberfläche von Pflanzen, speziell aus den Öffnungen in der Oberhaupt Blattes, den Stomata. Diese Transpiration bewirkt den Großteil des Wasserverlusts einer Pflanze. Sie dient zur Kühlung der Pflanze und schützt vor all zu starker Sonneneinstrahlung.
     
     

    Chlorophyll:

    Grüner Farbstoff in den Blättern, welcher zur Photosynthese benötigt wird.

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