Das Grundgerüst der Penicilline ist aus einem Thiazolidinring undStrukturbeschreibung:Penicilline
zu den Molekülen
Penicillin greift in die Zellwandbiosynthese der Bakterien ein, in dem es die Quervernetzung der Polysaccharidketten des Murein ( Murein: Peptidoglycan; aus Polysaccharidketten und Peptide aufgebautes Makromolekül, Stützskellett der meisten Bakterien) durch Inaktivierung des Enzyms Transpeptidase verhindert Penicillin kann folglich nur auf wachsende Bakterien wirken.
Wirkung von Penicillin:
Der Name Penicillin ist vom Schimmelpilz "Penicillium notatum", der von A. Fleming 1928 durch Zufall entdeckt wurde, abgeleitet. Es gibt insgesamt 29 Penicillium und 12 andere Pilzarten, die diesen Stoff synthetisieren. Von allen Penicillinen hat PenicillinG die größte therapeutische Wirkung, da es eine minimale Toxizität und eine hohe Wirkungsintensität mit sich bringt.Es wirkt hauptsächlich gegen grampositive, aber auch gegen wenige gramnegative Bakterien. Eine nachteilige Eigenschaft des Penicillin G ist die Säurelabilität. So wird es z.Bsp. durch Magensäure inaktiviert,d.h. PenicillinG ist oral verabreicht kaum wiksam. Das Antibioticum Penicillin findet z.Bsp.bei Wundinfektion, Pneumonie, Meningitis, Peritonitis, Diphterie,Milzbrand und Tetanus Anwendung. Obwohl Penicillin auch synthetisch hergestellt werden kann, wird die Gewinnung durch Pilzkulturen bevorzugt.
Interessesantes:
Weitere Seiten zum Thema:
http://www.infektionen.com/s11.html
http://www.infektionen.com/fleming2.htmAutoren:
Annette Schöneberger
Galina Quindt